- Startseite
- Aussteigerberatung
- Eltern- / Angehörigenberatung
- Über uns
- Öffentlichkeitsarbeit
- Infomaterialien
- Kontakt
Bei Jugendlichen, die sich der rechtsextremen Szene zuwenden, treten meist noch andere Belastungsfaktoren auf. Dabei fällt auf, dass einerseits bereits vorliegende Problematiken dazu beitragen können, dass Kinder und Jugendliche eher den Rückhalt in der einer rechtsextremen Gruppierung suchen. Andererseits werden mitunter gewisse Schwierigkeiten durch die rechtsextreme Szene noch verstärkt oder erst hervorgerufen.
Zu den bestehenden Problemen, welche die Hinwendung zur rechtsextremen Szene begünstigen können, zählen unter anderem AD(H)S, Lernschwierigkeiten sowie Gewichtsprobleme. Noch dazu kommt, dass sich die Jugendlichen meist in der Pubertät befinden, wenn ihr Interesse an der rechtsextremen Szene geweckt wird. Mögliche psychische oder körperliche Problematiken wachsen in dieser Zeit oftmals zu scheinbar nicht zu bewältigenden Themen heran und werden dadurch als besonders kritisch empfunden. Diese Probleme führen häufig dazu, dass das Selbstwertgefühl sinkt und die Betroffenen sich isoliert und schwach fühlen. Die rechtsextremen Gruppierungen setzen genau an diesen grundlegenden Bedürfnissen nach Stärke und Zugehörigkeit an und verhelfen den Jugendlichen zu einem höheren Selbstwert und dem Gefühl von Stärke in der Gruppe.
Zu den Problemen, die durch die rechtsextreme Szene meist noch zunehmen oder erst durch den Aufenthalt in diesen Kreisen entstehen, gehören unter anderem der erhebliche Konsum von Alkohol und teilweise von illegalen Drogen sowie oftmals eine hohe Verschuldung.
In unserem Elternratgeber, Kapitel 11 „Was erschwert die Situation zusätzlich" fassen wir die wichtigsten Informationen und Handlungsvorschläge in Bezug auf Problemverstärker zusammen.
Weitere aktuelle und detailreiche Informationen zum Thema finden Sie auf den folgenden Seiten:
ADHS:
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.
Lese-Rechtschreibschwäche:
Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie
Übergewicht:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Drogen und Alkohol:
Schulden: