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Musik gehört heute für die meisten Jugendlichen ganz selbstverständlich zum täglichen Leben. Vorlieben für Musikrichtungen gehen dabei weit auseinander. Aus unserer Erfahrung spielt Musik eine entscheidende Rolle bei der Frage, wie Kinder und Jugendliche in die rechtsextreme Szene eingestiegen sind. In dieser hat sich mittlerweile ein breites Spektrum von Hip Hop bis hin zu Liedermachern entwickelt, die den gängigen sogenannten ‚Rechtsrock' ergänzen. Einen einschlägigen Grund, warum Musik als sogenannte Einstiegsdroge in die rechtsextreme Szene gilt, hatte Ian Stuart, selbst Pionier und Wegbereiter des Rechtsrock und Musiker in der rechtsextremen Kultband Screwdriver, genannt: „Musik ist das ideale Mittel, Jugendlichen den Nationalsozialismus näher zu bringen, besser als dies in politischen Veranstaltungen gemacht werden kann, kann damit Ideologie transportiert werden." Rechtsextreme Musik hat also mehrere Wirkweisen: Durch gewaltverherrlichende und menschenverachtende Texte werden Hemmschwellen abgebaut. Trotz des meist aufputschenden Musikstils sind die Texte sehr einprägsam und wirken nach. Auf diesem Wege können die Ideologien mit vermittelt werden. In unserem Elternratgeber, Kapitel 6 „Muss ich diese laute Musik ertragen?" fassen wir die wichtigsten Informationen und Handlungsvorschläge in Bezug auf rechtsextreme Musik zusammen. Weitere aktuelle und detailreiche Informationen zum Thema finden Sie auf den folgenden Seiten: Bundeszentrale für politische Bildung Verfassungsschutz gegen Rechtsextremismus