Ideologie und Strukturen

Die rechtsextreme Szene ist durch eine Vielfalt von Organisationsformen und Personenzusammenschlüssen gekennzeichnet, wobei die Unterschiede im Auftreten dieser Gruppierungen enorm sind. Eine einheitliche rechtsextreme Szene existiert somit nicht. Von Cliquen, Vereinen und Bürgerinitiativen über Burschenschaften und Freie Kameradschaften bis hin zu Parteien gibt es unzählige Möglichkeiten, sich in rechtsextremen Kreisen zu bewegen oder auch sich für sie zu engagieren.

 

Die Ideologie der Rechtsextremen ist, wie schon im Nationalsozialismus, eher heterogen. Es gibt dementsprechend kein klar strukturiertes Weltbild der Rechtsextremen, sondern nur verschiedene Kernelemente. Gemeinsam ist den rechtsextremen Strömungen jedoch, dass meist ein verfälschtes Geschichtsbild vermittelt wird und die Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes geleugnet oder verharmlost werden. So behaupten einige Rechtsextreme beispielsweise, dass es den Holocaust nie gegeben hätte. Weitere Kernelemente sind das Führerprinzip, Gewalt bzw. Gewaltbereitschaft sowie die Ideologie der Ungleichwertigkeit der Menschen.

 

Erscheinungsbilder, Auslegungen und Gruppierungen sind somit vielseitig, verbindend ist jedoch, Rechtsextremismus seine Grundlage im Nationalsozialismus hat.

 

In unserem Elternratgeber, Kapitel 8 „Was steckt dahinter" fassen wir die wichtigsten Informationen und Handlungsvorschläge in Bezug auf Geschichtsbild, Ideologie und Strukturen zusammen.

 

Weitere aktuelle und detailreiche Informationen zum Thema finden Sie auf den folgenden Seiten:

 

Verfassungsschutz Thüringen

 

Verfassungsschutz gegen Rechtsextremismus

 

Verfassungsschutz Niedersachsen

 

Bundeszentrale für politische Bildung