Thüringer Beratungsdienst

Der Thüringer Beratungsdienst ist ein Team aus pädagogischen und psychologischen Fachkräften und bietet Unterstützung beim Ausstieg aus Rechtextremismus und Gewalt.

 

Dabei ist der Beratungsdienst Ansprechpartner für Ausstiegswillige und deren Angehörige. Angehörige als enge Kontaktpersonen sollen ermutigt und ertüchtigt werden, den rechtsextremen Kindern bzw. Partnern beim Ausstieg unterstützend zur Seite zu stehen. Für Ausstiegswillige stehen zudem konkrete Ausstiegshilfen zur Verfügung. Anspruch des Beratungsdienstes ist es, nach individueller Lebenslage thüringenweit vor Ort kompetente Hilfe anzubieten, mit dem Ziel, die Betroffenen zu einem nachhaltigen Ausstieg aus Rechtsextremismus und Gewalt zu befähigen.

Über Kooperationspartner und ein Beratungstelefon wird der Zugang zu Ausstiegswilligen bzw. deren Angehörige hergestellt. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem das Landeskriminalamt, die Agentur für Arbeit, die ARGEN, die Jugendämter mit den Jugendgerichtshilfen, die Bewährungshilfen, die Gerichte, die Justizvollzugsanstalten sowie verschiedene Familienberatungsstellen.

Gefördert wird das Projekt durch das Sonderprogramm Xenos – „Ausstieg zum Einstieg“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und Bundesmitteln sowie dem Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit. Der Beratungsdienst ist als Modellprojekt konzipiert und wird durch die Universität Zürich evaluiert. Vorerst erstreckt sich die Projektlaufzeit vom 01.07.2009 bis zum 30.06.2012. Bei Erfolg wird eine Verlängerung angestrebt.

 

 

gefördert durch:

 

Xenos Bundesministerium für Arbeit und Soziales Europäischer Sozialfonds Europäische 
Union

 

 

 Thüringer Ministerium für Soziales, Famile und Gesundheit

 

Trägerverein:

Drudel 11 e.V.